Design und Sein
13.01.2012 12:58 (0 Kommentare)
Wenn man Menschen nach bekannten bzw. guten Designern fragt, fällt den meisten nicht viel ein. Darüber kann man jammern, aber eigentlich ist es ein gutes Zeichen, denn bei guter Gestaltung erfreut man sich eben an dem Objekt selbst.
Eva Zeisel ist einer dieser eher unbekannten Namen und Damen. Doch sicher kennt ihr ihre Werke vom Sehen und vielleicht vom Haben-wollen.

Diese knuffigen Salz und Pfefferstreuer, ihre Schalen und Schüsseln zum Beispiel oder der Raumteiler von 1958. *schmacht*
Anders als, was einem Baumärkte als Design verkaufen und im Grunde kalte geometrische Formen und in der Regel außerdem Chrom, Edelstahl und Glas meinten, schuf Eva Zeisel Praktisches, Schönes ohne aufgesetzten Schnickschnack aber immer mit einer Prise Verspieltheit.
Eva Zeisel ist tot. Sie starb am 30.Dezember 2011 im Alter von 105 Jahren in New York. Ihre Werke sind Klassiker, sind im Museum of Modern Art und auf unzähligen Esstischen, werden zum Teil immernoch produziert oder sind als Liebhaberstücke gesuchte Antiquariats- und Flohmarktbeute.
Hier ist nicht die Plattform, ihr ganzes, spannendes Leben zu schildern mit Stationen in Ungarn, Deutschland, der Sowjetunion und letztlich den USA, im Bauhaus und Gefängnis. Darüber zu lesen und hören lohnt wie in ihrem Vortrag über "The playful search for beauty" . Die Frau hat Humor! Herrlich.
Eva Zeisel ist einer dieser eher unbekannten Namen und Damen. Doch sicher kennt ihr ihre Werke vom Sehen und vielleicht vom Haben-wollen.

Diese knuffigen Salz und Pfefferstreuer, ihre Schalen und Schüsseln zum Beispiel oder der Raumteiler von 1958. *schmacht*
Anders als, was einem Baumärkte als Design verkaufen und im Grunde kalte geometrische Formen und in der Regel außerdem Chrom, Edelstahl und Glas meinten, schuf Eva Zeisel Praktisches, Schönes ohne aufgesetzten Schnickschnack aber immer mit einer Prise Verspieltheit.
Eva Zeisel ist tot. Sie starb am 30.Dezember 2011 im Alter von 105 Jahren in New York. Ihre Werke sind Klassiker, sind im Museum of Modern Art und auf unzähligen Esstischen, werden zum Teil immernoch produziert oder sind als Liebhaberstücke gesuchte Antiquariats- und Flohmarktbeute.
Hier ist nicht die Plattform, ihr ganzes, spannendes Leben zu schildern mit Stationen in Ungarn, Deutschland, der Sowjetunion und letztlich den USA, im Bauhaus und Gefängnis. Darüber zu lesen und hören lohnt wie in ihrem Vortrag über "The playful search for beauty" . Die Frau hat Humor! Herrlich.












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