Produktionsschritte
Du kannst loslegen und dich an die Nähmaschine setzen, sobald du dein Stöffchen in der Hand hälst.- Zu erst wird dein Motiv gedruckt. Die Stoff sind grundiert, damit die Farben nicht ungleichmäßig von den Fasern aufgesogen werden.
- Nach dem Druck werden die Farben mit Dampf fixiert. Danach sind sie satter und in der Regel wärmer.
- Zum Schluss wird der Stoff mehrfach gewaschen. Da es sich um Naturfasern handelt, läuft der Stoff dabei etwas ein (≤ 5%). Wenn du also fertige Schnittmuster druckst, plane lieber etwas Puffer ein.


Tücken des Drucks
Hell auf Dunkel
Lieber Hell auf Dunkel mit größerer Strickstärke planen.
Pixeldetails
Durch die Stoffstruktur werden solche Details auch überdeckt. Die Äffchen im Beispiel haben über eine PSD-Filter ein meliertes Fell. Im Druck ist es nur noch einfarbig.
Lieber ein Pixel als Minimum.
Geringe Kontraste
Hinzu kommt, dass der Druck weniger Farben wiedergeben kann als das menschliche Auge wahrnimmt und auch als Monitore mittels RGB darstellen können. Mehr dazu findest du im Farben-Artikel bei den Tipps & Tricks.
Besser satte Kontraste wählen.
Einfarbige Flächen
Je glatter der Stoff ist, desto deutlicher kann dieser Effekt sein. Der Polsterstoff ist durch sein Struktur wesentlich toleranter als der glatte Satin.
Auf dem Beispielbild musste mit Photoshop nachgeholfen werden, denn die Streifenbildung tauchte bisher nicht in sichtbaren Maß auf. Aber besser Vorsicht walten lassen:)
Lieber Farbverläufe oder Muster im Hintergrund
Farbtreue
Der Stoff und seine eigene Farbe beeinflusst das Ergebnis. Die Farben und Fasern verhalten sich je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur leicht anders. Welcher der Drucker wurde benutzt. Ja sogar welche Waschmaschine und welches Waschmittel benutzt wurden, beeinflussen das Ergebnis.
Das Bild zeigt die selbe Datei gedruckt auf Baumwolltuch und Polsterstoff.
100%ig gleiche Druckergebnisse sind leider nicht möglich.
Größe & Toleranz
Die Stoffe bestehen aus Naturfasern, die sich beim Waschen verändern. Beim Waschen kringeln sich die Fasern zusammen. Je nach dem wie dick und dicht eine Faser ist desto mehr oder weniger kann sie dies tun. Beim Trocknen sind die Stoffe auf einem Spannrahmen, damit die Fasern wieder etwas "entknüllt" und geglättet werden. Dadurch schrumpft und wächst der Stoff innerhalb der Produktion in beide Richtungen. Ganz genau lässt sich das Verhalten der Fasern nicht vorhersehen. 5% Schwankungen in Länge und Breite können auftreten.Toleranz einplanen.



