Hell auf Dunkel - Andersrum ist nicht das Gleiche.

Die Tinte bei sehr satten, dunklen Farben kann sich ausbreiten und kleine helle oder unbedruckte Details "verschlucken"
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Helle Details auf dunklem Untergrund verschwinden schnell. Denn die Fasern saugen die Farbe auf und der Farbtropfen verteilt sich im Stoff - man kennt das vom Kleckern und den berühmten Rotweinflecken. Da helle Farben bzw. Weiß, bedeuten, dass an dieser Stelle wenig bzw. keine Farbe aufgetragen wird, hat die dunklere Hintergrundfarbe Platz. Sie läuft minimal im Stoff aus und verschluckt so helle Details.

Lieber Hell auf Dunkel mit größerer Strickstärke planen.

Je dünner der Stoff, desto riskanter. Beim Batist zum Beispiel ist der Punktzuwachs bei Schwarz am höhsten. Die Fasern sind so fein, dass sie in der Tiefe bzw. Dicke weniger Tinte aufnehmen können und diese sich dann eben in der Breite Platz sucht. Es ist vergleichbar mit einem Löschpapiereffekt. Dann lieber das Design heller anlegen - dunkles Grau statt Schwarz bei Schrift oder Silhouetten auf weißem Grund oder ein dickeres Material wählen wie das Baumwolltuch oder den Mako-Satin.

Zuletzt aktualisiert am 09.11.2017 von stoff'n.

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