Wir verraten dir, warum es besser ist, RGB für deine Stoffmuster zu nutzen.

Schematische Darstellung des RGB-Frbsystems

RGB!

Dieser Farbraum ist viel größer als CMYK. Je größer der Farbraum der Ausgangsdatei, desto besser ist die Farbähnlichkeit im Druck!

 

Kleiner Farbexkurs:

Ein Farbraum ist die Menge an möglichen Farbnuancen, die in einem bestimmten Verfahren gemischt werden können. Dein Bildschirm mischt Licht aus drei Farben - Rot, Grün und Blau (RGB) und kann über deren Kombinationen und Helligkeitsabstufungen eine Unmenge an Nuancen erzeugen.

Auf Papier druckt man mit vier Tinten - Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK), hier bestimmt die mögliche Feinheit der Düsen, wieviele Mischungen möglich sind. Diese Feinheit entspricht der Druckauflösung dpi.

Auf Stoff hat man zwar noch sechs bis acht Tinten statt der vier bei CMYK, aber die Druckfeinheit ist begrenzt, weil der Stoff die Tinte aufsaugt. Je satter, dunkler die Farbe ist, desto mehr Tinte wird genommen und die wird von der Faser aufgesogen. Dabei breitet sie sich ein Bisschen aus. Das schränkt die Mischmöglichkeiten ein und beschränkt den Farbraum.

Wenn du am Bildschrim ein Design erstellst und am Bildschirm einen Farbton hast, der dir gefällt zum Beispiel ein Grünton, kann es sein, dass genau der Ton sich aus CMYK nicht mischenlässt. Speicherst du nun CMYK ab, speicherst du den nächstmöglichen Grünton, der in dem CMYK-Farbraum vorhanden ist. Leicht anderes Grün. Wenn dieses Grün nun wiederum nicht im Druckfarbraum ist, wird wieder der nächstgelegene Grünton gesucht. So verändert sich die Farbe unter Umständen erneut. Speicherst du in RGB, ist die Gefahr solcher Verschiebungen geringer.

 

Zuletzt aktualisiert am 09.11.2017 von stoff'n.

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